
Zur Reinigung gehört das Leeren und Reinigen der Behälter, nicht das Trennen des Mülls. Die Reinigungsfirma nimmt die Behälter so, wie das Team sie befüllt hat, und bringt den Inhalt zum vereinbarten Sammelplatz. Ob Papier im Papier landet und die Bananenschale im Bioabfall, entscheidet sich beim Einwerfen. Dieser Beitrag beschreibt die Reinigungsseite und gibt keine Entsorgungsberatung.
Wie die Aufgaben zwischen Firma und Team verteilt sind
Die Arbeitsteilung ist einfach, wird aber oft nicht ausgesprochen. Das Team trennt beim Wegwerfen, die Reinigung leert und reinigt. Wer beides vermischt, erwartet entweder, dass die Reinigungskraft nachsortiert, oder wundert sich, dass volle Behälter am Morgen trotzdem stehen, weil niemand weiß, bis wann sie sich leeren.
Hilfreich ist eine feste Ansprechperson im Büro, die Fragen zur Trennung beantwortet und Änderungen an der Behälteraufstellung weitergibt. Dann muss die Reinigungskraft nicht raten, ob ein neuer Behälter dazugehört oder ob ein Umzug der Sammelstelle geplant ist. Solche Kleinigkeiten entscheiden im Alltag darüber, ob die Absprache hält oder nach wenigen Wochen wieder aufgeweicht ist.
Üblich sind vier Behälterarten im Büro
Welche Behälter es gibt, bestimmt der Betrieb. Häufig finden sich diese vier, mit unterschiedlichem Aufwand beim Reinigen:
| Behälter | Typischer Inhalt | Beim Reinigen beachten |
|---|---|---|
| Papier | Schreibpapier, Kartons, Unterlagen | trocken halten, vertrauliche Unterlagen nach Absprache |
| Restmüll | Verschmutztes, Taschentücher, Mischabfall | Beutel wechseln, Behälter regelmäßig auswischen |
| Verpackung | Kunststoff, Metall, Verbundstoffe | Reste von Getränken und Essen wirken geruchsbildend |
| Bioabfall | Obstreste, Teebeutel, Kaffeesatz | häufiger leeren und gründlicher reinigen |
Das übernimmt die Reinigungsfirma beim Leeren
Im Rahmen der Unterhaltsreinigung sind das typischerweise:
- Behälter leeren. Beutel wechseln und zum vereinbarten Sammelplatz bringen.
- Behälter reinigen. Außen abwischen, innen bei Verschmutzung auswaschen.
- Standort säubern. Boden und Wand rund um die Sammelstelle.
- Auffälliges melden. Falsch befüllte Behälter oder Beschädigungen gehen an die Ansprechperson.
Trennung bleibt Aufgabe des Betriebs
Für Gewerbebetriebe gilt die Gewerbeabfallverordnung. Was sie für Ihr Büro im Einzelnen verlangt, besprechen Sie bitte mit Ihrem Entsorger oder der zuständigen Stelle. Das ist eine Einordnung und keine Beratung. Festhalten lässt sich aber, wer im Alltag dafür sorgt: Die Reinigungsfirma kann nicht kontrollieren, was über den Tag in die Behälter wandert, und sie sortiert nichts nach, was später bei der Abholung auffallen könnte.
Zwei Dinge sollten gar nicht erst im normalen Behälter landen: vertrauliche Unterlagen und Abfälle, die eine eigene Entsorgung brauchen, etwa Batterien oder leere Tonerkartuschen. Beides lässt sich nicht über die Reinigung lösen. Legen Sie dafür feste Sammelstellen fest und sagen Sie der Reinigungsfirma, welche Behälter sie nicht anfassen soll. Wie die Entsorgung dort abläuft, klären Sie mit Ihrem Entsorger. Das ist eine Einordnung und keine Beratung.
Beschriftung verhindert Fehlwürfe
Die meisten Fehlwürfe entstehen, weil der Behälter unklar ist. Was hilft:
- Eindeutige Schilder. Ein Wort und ein Symbol am Behälter, gut sichtbar auf Augenhöhe.
- Feste Standorte. Behälter stehen immer als Set zusammen, nicht einzeln im Flur verteilt.
- Beispiele am Behälter. Zwei oder drei typische Inhalte, besonders bei Verpackung.
Behälter und Gerüche im Griff behalten
Wo Getränkereste in Verpackungen landen, entsteht der Geruch, den Besucher bemerken. Hier hilft ein fester Reinigungsrhythmus für die Behälter selbst, nicht nur fürs Leeren. Wer die Behälter regelmäßig auswaschen lässt, hat weniger Gerüche, weniger Insekten im Sommer und eine leichtere Reinigung. Den Rhythmus sollten Sie je nach Behälterart festlegen, Bioabfall häufiger als Papier.
Teeküche und Bioabfall als Sonderfall
In der Teeküche fällt der meiste feuchte Abfall an. Wie sich Spüle, Geräte und Behälter dort sinnvoll in den Reinigungsplan einfügen, steht im Beitrag Teeküche im Büro: die drei häufigsten Hygienefallen. Für die Behälter gilt dasselbe wie überall: leeren, reinigen, Standort sauber halten.
Die Absprache gehört ins Leistungsverzeichnis
Welche Behälter wie oft geleert werden, wohin der Inhalt kommt und wer bei Fehlwürfen benachrichtigt wird, sollte im Leistungsverzeichnis stehen. Wie es aufgebaut ist, zeigt der Beitrag Leistungsverzeichnis Reinigung: was drinstehen muss. Wir schauen uns die Sammelstellen gemeinsam mit Ihnen an, halten die Aufteilung schriftlich fest und nennen Ihnen danach einen Festpreis pro Monat, monatlich kündbar. Mehr zu unserer Büroreinigung in Hamburg.
Häufige Fragen
Sortiert die Reinigungsfirma falsch eingeworfenen Müll nach?
Nein. Das Nachsortieren ist keine Reinigungsleistung und bleibt Aufgabe des Betriebs. Wir leeren die Behälter so, wie sie getrennt wurden, und melden auffällige Fehlwürfe.
Wer reinigt die Mülleimer selbst?
Die Reinigung der Behälter von innen und außen lässt sich im Leistungsverzeichnis festlegen, etwa in einem eigenen Rhythmus. Dort steht auch, ob Beutel gewechselt werden und wer Ersatzbeutel bereitstellt.
Gilt für jedes Büro eine Pflicht zur Mülltrennung?
Für Gewerbebetriebe gilt die Gewerbeabfallverordnung. Was sie für Ihr Büro konkret bedeutet, klären Sie bitte mit Ihrem Entsorger oder der zuständigen Stelle. Das ist eine Einordnung und keine Beratung.
Wer bringt den Müll zur Tonne im Hof?
Das legen wir bei der Besichtigung fest. Häufig leert die Reinigungskraft die Behälter und bringt den Müll zum vereinbarten Sammelplatz. Wie das in Ihrem Objekt läuft, steht dann schriftlich im Leistungsverzeichnis.
Was kostet das Leeren und Reinigen der Behälter?
Preise nennen wir erst nach der Besichtigung, weil Anzahl der Behälter und Wege den Aufwand bestimmen. Sie erhalten danach einen Festpreis pro Monat, monatlich kündbar.
- Mülltrennung
- Büroreinigung
- Abfallbehälter
- Teeküche


